Kurze Geschichten aus dem Norden Deutschlands.
Status: Erschienen im November 2024
Dieses Büchlein entstand neben dem Schreiben des ersten Romans. Immer wenn die Selbstzweifel gar so laut wurden, kam eine neue Geschichte hinzu. Ich habe mich sozusagen rückversichert, dass ich tatsächlich schreiben kann. Die Herausgabe über BoD war eine Übung für mich, eine Lehrstunde, die mich flugs überzeugt hat, für weitere Projekte lieber einen Verlag zu suchen.
Bei mir zu Hause. Im Norden Deutschlands also. Dort, wo die Windflüchter stehen, an der Ostseeküste. Oder in Schwerin, auch ein ganz und gar abgelegenes Dorf kann Ort der Handlung sein.
Es sind einfache Leute in schwierigen Situationen, die zu Worte kommen. Momente stehen im Fokus, die immer überraschend kommen und für die Protagonist:innen oft den Beginn einer großen Veränderung einläuten.
Es ist wie immer beim Schreiben. Wir Autor:innen hören Menschen zu, wenn sie von sich erzählen. Fragen sie danach. Bringen Gefühle und Worte in einen Spannungsbogen, der dann (hoffentlich) bei Lesen Freude bereitet.
Zu "Im Schatten der Windflüchter" habe ich viel Feedback bekommen, das mich sehr gefreut hat. Eines davon ging mir ziemlich unter die Haut, muss ich sagen:
"Nach deinen Geschichten habe ich angefangen, wieder mehr zu lesen. Jahrelang gab es nur Fachbücher bei mir, jetzt habe ich die Freude an der Belletristik wiederentdeckt. Danke dafür."
Tja, danke auch, wie wundervoll.
Vielleicht mögen mir ja noch mehr Menschen schreiben, wie ihnen das Buch gefallen hat? Ich würde mich riesig freuen. Nutzt gern das Kontaktformular weiter unten.
Und hier noch der Klappentext:
Der Band beherbergt zwölf kurze Geschichten aus dem Leben von Menschen unter norddeutschen Dächern. Hannesen erzählt sie mit scharfsinnigem Blick auf die kleinen Momente, die doch so viel bedeuten. Berührend in sprachlicher Klarheit und emotionaler Tiefe, gewürzt mit einem gelegentlichen Funken trockenen Humors.
Auf eines darf sich verlassen, wer sich in das Leseabenteuer stürzt: Am Ende ist nichts so, wie es am Anfang scheint.
Kaum eine Geschichte braucht mehr als zehn, fünfzehn Minuten Aufmerksamkeit. Doch die Fragen, die sich danach stellen, hallen lange nach. Und stellen sich wohl weit über den Norden hinaus.